2026 Slowenien

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Sounderinnerung: Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer

 

Die Busreise nach Slowenien hatte viel zu bieten: Hohe Berge mit verschneiten Spitzen, Wintersport-Anlagen, grüne Wälder, interessante Orte und Adriafeeling mit Häfen. Tiere sahen wir im kleinen Alpenzoo und im großen Gestüt. Neben Österreich (Salzburg, Kärnten) war sogar etwas Italien (Triest) dabei. Zwischenübernachtungen gab es in Wagrain bei Salzburg.

Über Villach ging es zum Dreiländereck Österreich/Slowenien/Italien und dem nahen Wintersportzentrum Planica. Die vergangenen Tage hatten die Berge wieder mit weißen Häubchen versehen und das jetzt schöne Wetter mit Wölkchen und Sonnenschein ließ das satte Grün der Wiesen und Wälder erstrahlen. So kann ich mir Urlaub in den Bergen vorstellen! Winter muss nicht sein.

Planica

Unbedingt mussten wir das „Nordische Zentrum Planica“ besuchen. Dieses Multi-Sportzentrum bietet neben der bekannten Skiflugschanze (Rekordweite 254,5m) noch weitere 7 Normalschanzen und auch außerhalb der Wintersaison allerhand Sehenswertes wie eine Ausstellung zum Skispringen, die Trainingsanlagen der Skispringer und Langläufer, Windkanal, Souvenirshop, Eisstockschießen und eine Zip-Line mit Startpunkt auf dem höchsten Punkt der Großschanze und Ende weit hinter dem Weltrekord.

Kranjska Gora

Ganz in der Nähe zu Planica und zum Triglav-Nationalpark lag unser Hotel „Kompas“ in Kranjska Gora (=Krainer Berg, dt. Kronau, 2.000 Ew.), wo wir zwei Übernachtungen hatten. Das eignete sich gut als Ausgangspunkt für die nächsten Ausflüge und zum Eintauchen in die entspannte slowenische Lebensart. Im Winter natürlich auch super für Wintersport.

Savica-Wasserfall, Bohinj und Bled

Mit unserem Bus konnten wir problemlos die Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung erreichen. Um vom Parkplatz zum Savica-Wasserfall zu kommen, ist erstmal ein etwas anstrengender Aufstieg zu Fuß im Wald über unregelmäßige Stufen nötig. Alle gestarteten Gäste haben das bewältigt, schon weil die genaue Anzahl der Stufen vorher nicht verraten wurde.

In Bohinj gibt es einen schönen See, eine sehenswerte Kapelle (mit gezähnten Engeln) und auch tolle Gartengestaltung mit Ausblick auf den Triglav Nationalpark.

Den See von Bled und die Burg konnten wir leider nur im Regen betrachten. Bl(o)ed. Aber als leckerer Ausgleich konnte die Bleder Kremschnitte im Restaurant dienen.

Ljubljana

Eine Slowenien-Reise ohne die Hauptstadt Ljubljana (dt. Laibach) mit ca. 288.000 Einwohnern geht nicht! Hier kann man tiefer in die bewegte Geschichte der Region eintauchen und die Nutzung der baulichen Zeugen von Vergangenheit und Gegenwart im aktuellen Leben sehen. Über die Illyrer, Kelten, Römer, Slawen und Franken ging es mit den Habsburgern, dem Österreichischen Kaisertum und dem Jugoslawischen Königreich weiter. Nach italienischer und deutscher Besetzung im 2. Weltkrieg war Ljubljana Hauptstadt Sloweniens als Teil Jugoslawiens und seit 1991 des eigenständigen Staates Slowenien.

 

Nach der Stadtbesichtigung und auf dem Weg an die Adria gab es noch eine Attraktion zu bestaunen: Die zweitgrößte erschlossene Tropfsteinhöhle der Welt (24 km) bei Postojna. Ab in die Kühle (darunter 3,5 km mit der Bahn)!

Hotel in Izola

Unser drittes, weitläufiges Hotel „San Simon Resort“ liegt direkt am Strand der Adria in Izola. Bis zum Restaurant sind es einige 100 Meter und dahinter gibt es den Strand.

 

Koper

Koper (26.000 Ew.) ist die einzige slowenische Hafenstadt und nötig, weil Triest ab 1954 nicht mehr „verfügbar“ war. Hauptumschlagsgüter neben Containern sind Autos (Im- und Export für Europa). Aber auch sonst kann sich die Stadt sehen lassen.

 

Izola und Piran

Izola (11.000 Ew.) liegt neben der Bucht von Koper und hier ist alles bereit für die privaten Bootsfahrer. Wie man es sich hier gut schmecken lassen kann, haben wir mit Käse, Marmelade, Brot, Oliven, Öl, Wein, Likör, … getestet und für gut befunden.

Hinter Piran (18.000 Ew.) ist die slowenische Küste fast schon wieder zu Ende und Kroatien beginnt. Sehenswert sind aber alle diese Küstenorte und auch gut von Touristen besucht.

Triest

Schnell die paar Kilometer vom Hotel bis zur Hafenstadt Triest (200.000 Ew.) in Italien waren kein Problem, obwohl vorher auf die Ausweispflicht hingewiesen wurde. Diese interessante Stadt ist schon einzigartig und ein Ort des Zusammentreffens etlicher Kulturen. Besonders sichtbar sind historische österreichische und italienische Seiten.

Lipica

Das Gestüt in Lipica liegt gleich hinter der Grenze, wenn man von Italien (Triest) von der Küste weg wieder nach Slowenien fährt. Schon von Weitem kann man die schönen weißen Pferde sehen. Die durch die Wiener Hofreitschule bekannten Lipizzaner sind zu >90% Schimmel, wobei die dunklen Fohlen erst nach etwa 6 bis 10 Jahren weiß werden.

Es waren schöne Erlebnisse in Slowenien mit einem breiten Spektrum an Eindrücken.

Se vidimo v Sloveniji!


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